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Wer seine Fahrweise nicht dem Winter anpasst, verliert Versicherungsschutz

[businessportal24] Autofahrer, die ihre Fahrweise nicht auf die gegenwärtig winterlichen Straßenverhältnisse einstellen, riskieren ihren Versicherungsschutz. Daran erinnert die DEKRA in der Hauptstadtregion und verweist auf entsprechende Urteile der Justiz. Wer bei Schnee oder Hagel seine Geschwindigkeit nicht anpasse und beispielsweise bei 90 km/h von einer Bundesstraße abkomme, verliere nach einem Urteil des Landgerichts Hannover seinen Versicherungsschutz. Und es gebe noch weitere Urteile, die zur Jahreszeit passten, so Niederlassungsleiter Rüdiger Haun (Tempelhof). Laut Landgericht Coburg müsse man im Winter auch mit Räumfahrzeugen rechnen, die über die Mitte der Fahrbahn ragten. Autofahrer müssten nach einem Crash auch bei spiegelglatter Fahrbahn die Unfallstelle
absichern oder versuchen, ein Warndreieck aufzustellen, so das Landgericht Hannover. Werde ein im Dunkeln parkendes Auto beschädigt, weil die verschmutzten Rückstrahler nicht ausreichend reflektierten, hafte der Fahrzeugabsteller nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes mit. Auch die Ausrede „Ich wurde von der Sonne so geblendet, dass ich die rote Ampel nicht erkennen konnte“, so das Oberlandesgericht Celle, ziehe nicht.